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Web Application Security: Besser paranoid als offline
Laut einer Studie haben neun von zehn Websites Sicherheitslücken. Liest man die fast täglichen Schreckensmeldungen über erfolgreich durchgeführte Angriffe glaubt man diese Zahlen sofort. Wir begeben uns auf die Suche nach den Hintergründen. Das Thema bietet hierzu mehrere Herangehensweisen.
Zu allererst auf technischer Ebene: Wie einfach kann schlampiger Code ausgenutzt werden? Wir werfen einen Blick auf typische Herangehensweisen in der Programmierung und wie einfach sich ein Angreifer mangelnde Umsicht der Entwickler zu Nutze machen kann. Angriffsziele sind dabei die Website selbst, die angebundene Datenbank sowie auch der ahnungslose Nutzer. Mit ein paar einfachen Leitregeln lassen sich viele Angriffe pro-aktiv im Keim ersticken.
Eine weitere Ebene ist die Inhaltliche: Welche harmlos anmutenden Informationen geben einem Angreifer wertvolle Hinweise über das System und können von ihm gewinnbringend eingesetzt werden?
Die dritte wichtige Ebene ist die des Projektaufbaus: wie lässt sich das "unsichtbare" Thema Sicherheit in einen Projektplan mit einbauen, so dass die Maßnahmen möglichst effektiv sind?
Außerdem möchten wir aus der Verangenheit unsere Lehren ziehen: Wie funktionierten bekannte Angriffe wie etwa der MySpace-Wurm oder einige erfolgreiche Facebook-Attacken? Wie können sich Entwickler, IT-Verantwortliche und auch Endnutzer schützen? Und was hat Sicherheit mit Zähneputzen zu tun? Viele Fragen, die dazugehörigen Antworten und zahlreiche Beispiele aus der Praxis erwarten Sie in diesem Vortrag.
Web-Security: Angriffe und Gegenmaßnahmen
Informationen über öffentlichkeitswirksame Angriffe der Vergangenheit
Sicherheitsaspekte von Rich Internet Applications und Web-2.0-Anwendungen
by Jasmin Franz
Aktuelle Innovationen im Business Web
Während Begriffe wie Web 2.0 & Co in aller Munde sind, entwickelt sich fast unbemerkt ein Paradigmenwechsel auf der Business-Seite des Internets: Das Internet der Dienste. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie entwickeln Global Player zusammen mit innovativen mittelständischen Unternehmen und angesehenen akademischen Einrichtungen prototypische Anwendungen in Bereichen wie Maschinenbau, Dienstleistung, Kultur und Medizin.
Mittels semantischer Technologien erschließen sich neue Anwendungsfelder und Märkte, die im Vortrag exemplarisch vorgestellt werden.
Arbeitsrecht 2.0:
Warum Facebook, Twitter, Xing & Co. auch arbeitsrechtlich eine Herausforderung darstellt.
Ständig wächst die Zahl der Mitarbeiter, die Plattformen wie Facebook, Twitter & Co inner- und außerhalb der Arbeitszeit nutzen. Bei zahlreichen Unternehmen scheint inzwischen realisiert zu werden, dass mit dem Web 2.0 Chancen als auch Risiken einhergehen. Schon bei der Rekrutierung von Arbeitnehmern über Online-Tools sind rechtliche Hindernisse zu überwinden. Was darf gefragt und recherchiert werden? Sind Facebook & Co. öffentlich zugängliche Quellen für die Mitarbeiterauswahl?
Die Nutzung von Social Media Plattformen ist Bestandteil des Tagesablaufes geworden. Was aber wenn Mitarbeiter sich hier kritisch über den Arbeitgeber äußern? Insbesondere in Betrieben ohne Social Media Guidelines stellt sich die Frage nach verhältnismäßigen Sanktionen des Arbeitgebers. Wann überwiegt das Recht der freien Meinungsäußerung die arbeitsrechtlich normierte Treuepflicht des Arbeitnehmers?
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Rechtslage und sensibilisiert Verantwortliche im Umgang mit Mitarbeitern, um eine für alle Beteiligten angemessene Lösung/Strategie zu entwickeln. Aktuelle Beispiele und Gerichtsurteile geben Anregungen zur Schaffung der notwendigen Medienkompetenz innerhalb und außerhalb des Unternehmens.
Rechtssicheres Online-Marketing
Vermehrte Gerichtsurteile und veränderte Rechtsgrundlagen führen sowohl im E-Mail- wie auch Suchmaschinen-Marketing zur allgemeinen Verunsicherung. Rechtssicheres Auftreten wird im B2C aber auch im B2B Bereich immer unberechenbarer.
Der Vortrag gibt an ausgewählten Beispielen & Urteilen eine Bestandsaufnahme.
by Peter Mielke
Entwicklung einer erfolgreichen Web-Strategie
Das Internet bietet Unternehmen neue Möglichkeiten, einen effizienten Dialog mit dem Kunden aufzubauen. Um diese Chancen effektiv zu nutzen, wird eine Web-Strategie benötigt, die optimal zu den Zielgruppen, der Unternehmensstrategie und der Wettbewerbssituation passt.
Es wird die Systematik zur Erarbeitung einer Web-Strategie vorgestellt und Möglichkeiten zu deren Umsetzung aufgezeigt. Dazu werden unternehmerische Ziele, aktuelle Möglichkeiten und Trends im Web betrachtet. Alle Potenziale zur Reichweitensteigerung im Internet von der Suchmaschinenoptimierung bis hin zu den Möglichkeiten aktueller Web 2.0-Anwendungen werden vorgestellt und bewertet.
Der Web-Strategie-Vortrag gibt Ihnen einen Überblick über folgende Themen:
Überblick zum Strategie-Prozess mit Bezug auf das Web
Werkzeuge und Verfahrensweisen
Analyse des Wettbewerbsumfeldes (im Web)
Formulierung und zielorientierte Umsetzung der Web-Strategie
Elemente einer Web-Strategie
Definition von messbaren Zielen und Controlling
by Mira Topolnjak and Madeleine Schröter
Social Media für Unternehmen - Kommunikation der Zukunft oder nur Spielzeug?
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmer einen Einblick in das Thema "Social Media" aus Unternehmenssicht. Nach einer Einführung werden ausgewählte Social-Media-Dienste gezeigt und die zielgerichtete Nutzung aus Firmensicht an verschiedenen Beispielen erläutert. Die bekanntesten Social-Media-Dienste Facebook und Twitter spielen in diesem Workshop die zentrale Rolle, weitere werden kurz vorgestellt.
Im Workshop erarbeiten die Teilnehmer:
Einsatzmöglichkeiten von Social Media und Web 2.0.
Sinn und Zweck der Nutzung der einzelnen Plattformen.
Welche Inhalte sind für die Kommunikation in Social Media-Plattformen geeignet und wie werden die Inhalte am besten kommuniziert.
Welche Möglichkeiten und Features bieten die Dienste aus Unternehmenssicht.
Anhand von Best Practices wird verdeutlicht, wie die Dienste zu nutzen sind und worauf man im Umgang mit Social Media achten sollte. Es wird außerdem erläutert, welche rechtliche Stolperfallen es gibt und worauf aus juristischer Sicht bei der Nutzung von Twitter, Facebook & Co zu achten ist.
Teilnehmer:
Dieser Workshop richtet sich an Verantwortliche aus dem Internet- und Online-Marketing, die sich einen Überblick über die Möglichkeiten von Social Media im Unternehmenseinsatz verschaffen wollen.
Benötigte Vorkenntnisse:
Neben der gängigen Terminologie aus dem Internet-Bereich werden keine besonderen Vorkenntnisse benötigt.