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Thursday 29th December 2011

  • Was die Post-Genomics-Ära für die Privatsphäre bedeutet

    by Bastian Greshake

    In den letzten Jahren ist Medizin basierend auf Genvarianten (sog. SNPs, Single Nucleotide Polymorphisms) zunehmend in den Vordergrund der Medienwahrnehmung getreten. Durch Vergleich verschiedener Bevölkerungsgruppen können diese SNPs zu verschiedenen Krankheitsbildern – wie Typ 2 Diabetes, Krebs oder auch Mikropenissen – verlinkt werden.

    Schon jetzt bieten Direct-To-Consumer-Genotyping (DTC) Firmen wie 23andMe oder deCODEme ihren Kunden für weniger als 200€ eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten, diverse Krankheitsbilder zu entwickeln, basierend auf der Analyse von gut einer Million solcher Marker. Aber das ist erst der Anfang: Die Preise für komplette Genomsequenzierungen sinken in einem solchen Tempo, dass Moore's Law dagegen alt aussieht.

    Schon 70 einzelne Marker reichen um eine Person zweifelsfrei zu identifizieren. Was bedeutet es für die Privatsphäre, wenn genetische Informationen nicht nur tröpfchenweise sondern genomweit im gleichen Überfluss bereitgestellt werden können, wie das heute mit anderen Persönlichen Daten in sozialen Netzwerken schon möglich ist? Welche Auswirkungen auf die Privatsphäre eines Patienten haben solche Informationen, insbesondere in den falschen Händen? Wie können solche Daten in den Händen der Patienten die Arbeit von Wissenschaftlern verändern? Wie können Strafverfolgungsbehörden solche Daten ausnutzen? Und wieso veröffentlichen manche Leute dann trotzdem ihre Daten?

    At 2:15pm to 3:15pm, Thursday 29th December

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