by netzpolitik
Wir begrüßen euch alle offiziell zur Berlin Web Week und zur re:publica 2012!
by Eben Moglen
Media that spy on and data-mine the public are capable of destroying humanity’s most precious freedom: freedom of thought. Ensuring that media remain structured to support rather than suppress individual freedom and civic virtue requires us to achieve specific free technology and free culture goals. Our existing achievements in these directions are under assault from companies trying to bottleneck human communications or own our common culture, and states eager to control their subjects’ minds. In this talk–one of a series beginning with “The dotCommunist Manifesto” and “Die Gedanken Sind Frei”–I offer some suggestions about how the Free World should meet the challenges of the next decade.
Es fängt mit der Auswahl des Profilfotos an, steigert sich beim “Liken”, “Sharen” und Kommentieren und hört bei ausgefeilten Blogposts nicht auf: Digitale Identität entwickelt sich spielerisch oder kann gezielt strategisch aufgebaut werden. Doch wie sieht es jenseits des “Impression Managements” und des Schnittmusterbogens für die Schere im Kopf a.k.a. soziale Erwünschtheit aus? Digitale Akteure bewegen sich zwischen den Do’s und Dont’s des Online-Reputationsmanagements und den Freiheiten der Post-Privacy Bewegung, die davon ausgeht, dass es keine Privatsphäre mehr gibt. Was passiert in der Zwischenzeit mit der viel beschworenen Authentizität? Kann sie im Umfeld omnipräsenter Selbstdarstellung mehr sein als eine Phrase?
Dieser Vortrag versteht sich als Denkanstoß und skizziert neue Optionen und Strategien, sich individuell im Netz zu zeigen und zu bewegen
by Marcel Weiss, Knut Boeser and Karsten Wenzlaff
Tatort überall, nur nicht im Internet? Urheber und Nutzer im Streitgespräch über die von Gebühren finanzierten Werke im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Der Brief der 51 Tatort-Drehbuchautoren war als Mahnung gedacht: Vergesst die Urheber nicht, wenn ihr über die Urheberrechtsreform im Zeichen der digitalen Kopierbarkeit diskutiert. Aber gerade bei öffentlich-rechtlichen Sendern wird von Seiten der Nutzer oft die Forderung gebracht, dass die über Gebühren finanzierten Werke doch kostenfrei und nachhaltig der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollte.
In dem Streitgespräch wird Knut Böser, einer der Verfasser des Mahnbriefs, und Marcel Weiss, ein Experte im Bereich digitaler Geschäftsmodelle darüber diskutieren, ob es möglich ist, den Urhebern eine angemessene Vergütung für digitale Werke im Internet zukommen zu lassen, aber gleichzeitig die öffentlich finanzierten Sendungen über die 7 Tage der Mediathek von ARD und ZDF im Internet verfügbar zu machen.
Die Session ist eine gemeinsame Veranstaltung von ikosom, dem Institut für soziale Medien, ifm, dem Institut für Medienpolitik, und dem Ohu Urheberrecht des Co:llaboratory Internet und Geselllschaft.
by Helga Hansen
Möglichst viele Menschen zu erreichen ist eines des Ziele einer jeden aktivistischen Gruppe. Oft genug ist es allerdings schon schwierig, aktive Mitglieder für die Gruppe selbst zu gewinnen. Schuld sind Hürden zur Teilnahme und bei der Mitarbeit. In diesem Workshop soll erarbeitet werden, welche Hürden es geben kann und wie sie ausgeräumt werden können.
Der Twitteraccount @RegSprecher hat mittlerweie über 55.000 Follower. Über seinen Twitterkanal halten Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung und Chef des Bundespresseamtes (BPA) und seine Mitarbeiter/innen die Öffentlichkeit über Aktivitäten der Kanzerlin und der Bundesregierung auf dem Laufenden und antworten auf Fragen zur Bundespolitik. Wir sprechen in einem Interview mit Steffen Seibert über die Social Media-Aktivitäten der Bundesregierung, über die Möglichkeiten digitaler Partizipation in Deutschland und natürlich über seine persönlichen Twitter-Erfahrungen.