by Frank Winkenwerder
Die Keynote gibt einen systemtechnischen Blick auf einen der bedeutendsten Wirtschaftszweige der Hansestadt Hamburg. Moderne Containerterminals sind ohne die Steuerung durch eine mächtige IT Landschaft undenkbar. Von der Faszination eines vollautomatischen Containerterminals bis zu der Herausforderung eines gemischten Betriebes von automatischen Großgeräten mit stark menschengeführten Prozessen spannt sich der Bogen für das System Engineering.
Insbesondere für die letzte Variante beschäftigt sich die HHLA mit der Modellierung soziotechnischer Systeme, also einem Systemmodell, in dem der Mensch nicht einfach Anwender eines IT-Systems ist, sondern sein Verhalten und sein intelligenter Beitrag zum Prozess als wesentlicher Teil des Gesamtsystems verstanden wird. Ein solches System ist geprägt von nicht deterministischem und reaktivem Verhalten und es ist massiv lernfähig. Ganz neue Herausforderungen für Modellierung und System Engineering.
by Bernd Schiffer
Spätestens seit Scrum und Kanban ist “Pull” in der IT ein Begriff: Anfallende Arbeit wird keinem Mitarbeiter mehr aufgedrückt, sondern von Mitarbeitern je nach Möglichkeit übernommen. Was sich so einfach anhört hat schon alleine bei einfachen Arbeiten gehörige Auswirkungen. Diese Session geht auf Probleme und Lösungen rund um Pull ein - und zeigt auf, welch unglaubliche Möglichkeiten Pull im Extremen bietet.
Zielpublikum: Mitarbeiter, Entscheider, Manager, Führungskräfte
Voraussetzungen: keine besonderen
Schwierigkeitsgrad: Mittel
In diesem interaktiven Vortrag lernen Sie fünf effiziente Wege zur Entscheidungsfindung kennen, so dass Entscheidungen wirklich von jedem Teammitglied getragen werden. Funktionierende selbstorganisierte Teams (wie z.B. ein Scrum-Team) treffen ihre Entscheidungen typischerweise im Konsens. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über Konsens selbst und konsensbasierte Entscheidungsverfahren. Der interaktive Teil der Session beschäftigt sich mit einem neuen Verfahren, dem ‚Systemischen Konsensieren‘ (SK). SK ist nützlich, wenn ein Team zwischen verschiedenen Optionen oder Lösungen für ein Problem wählen möchte, wie es z.B. häufig in Retrospektiven passiert. Der Vortrag stellt den SK Prozess vor, die Teilnehmer probieren ihn an einer realen Entscheidung aus und diskutieren das Erlebte. Am Ende möchte ich aufzeigen, wie neue Arten der Entscheidungsfindung Teil einer größeren gesellschaftlichen Veränderung sind, die weit über IT und Agilität hinausgehen.
Zielpublikum: Teammitglieder, Führungskräfte, die Entscheidungen sinnvoll delegieren und Selbstorganisation fördern möchten
Voraussetzungen: Haltung und Werte des agilen Vorgehens
Schwierigkeitsgrad: Mittel
by Jo Ehm and Roman Schlömmer
Frage: Was haben ein mit dem BPM-Award prämiertes Projekt bei einer Versicherung, verschiedene Integrationsprojekte in der Industrie und ein Bezahlsystem für das Internet gemeinsam? Die Antwort: SOAgil. Dahinter verbirgt sich die Kombination von BPMN-Modellierung, einer komponenten- und serviceorientierten Architektur und einem agilen Vorgehen. Lernen Sie das SOAgil-Modell kennen und erfahren Sie, warum die Kombination dieser drei Bausteine in den unterschiedlichen Projekten zum Erfolg geführt hat, wie die verschiedenen Projektbeteiligten diese Bestandteile genutzt und bewertet haben, und warum diese Kombination so wundervoll skaliert.
Zielpublikum: IT-Leiter, Softwarearchitekten, Prozessverantwortliche, Projektleiter
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Geschäftsprozessmanagement und agilen Methoden
Schwierigkeitsgrad: Mittel
by Moritz Avenarius
Gemeinsam im Team neues kreieren - wie läßt sich das spielerisch erfahren? In dem man mit 7 Menschen in 7 Sätzen eine Geschichte erzählt, die überrascht. Jeder ist hier wichtig, denn es zählt jeder Satz. Hier lernt man dem Vorredner zuzuhören, Vorgaben aufzugreifen, diese gekonnt weiter zu spinnen und dem Nachfolger Raum für weitere Inspirationen zu eröffnen - inklusive Happy End zum Schluss. Klassische Zuhörer wird es in diesem „Fachvortrag“ nicht geben, denn alle können sofort mit machen und den Zauber des Erzählens direkt erleben. Ein
Mitmach-Vortrag eben.
Zielpublikum: Alle, speziell Menschen die im Team arbeiten und gemeinsam entwickeln
Voraussetzungen: Phantasie, Freude am Spiel, Lust am Selbermachen und Ausprobieren
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
by Jörg Dirbach and Manuel Hachem
Agile Vorgehensweisen sind nur dann erfolgreich, wenn individuelles Wissen, gemeinsames Teamwissen, sowie das transaktive Gedächtnis, also das Wissen über die Fähigkeiten anderer Mitarbeiter, entsprechend ausgeprägt sind. Nur dann funktioniert das durch agile Methoden betonte Lernen im Projekt und im gesamten Unternehmen. Die räumliche Verteilung der Mitarbeiter machen aber den Wissensaufbau und die Wissensnutzung oft schwierig, da persönliche Interaktion nicht immer stattfinden kann.
Die Zuhörer lernen, welches die vier Bausteine eines Unternehmens für optimale Wissensentwicklung und Wissensnutzung sind sowie die dazu passende Architektur eines Wissensmanagement-Systems, das die Mitarbeiter als Wissensträger ins Zentrum stellt.
Basierend auf diesem Modell vermittelt der Vortrag, wie dieses System den Aufbau und die unternehmensweite Nutzung des individuellen Wissens, des Teamwissen sowie des transaktiven Gedächtnisses unterstützt.
Zielpublikum: Alle, die sich für ein funktionierendes Wissensmanagement interessieren.
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
by Carola and Thomas Schütz
Auf dem CT Burchardkai werden rund um die Uhr Containerschiffe be- und entladen. Dabei verlangen steigendes Umschlagsvolumen und Produktivitätserwartungen nach einer immer effizienteren Nutzung der Liegeplätze, Flächen und Umschlaggeräte. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, hat der Burchardkai 2005 ein Ausbauprogramm zur Verdoppelung der Umschlagkapazität aufgenommen, in dessen Rahmen u.a. automatische Lagerkräne und eine neue moderne Softwareunterstützung eingeführt werden sollten. Aufgrund der damit verbundenen Änderungen der Prozesse und den Risiken für den laufenden Betrieb wurde die Möglichkeit einer schrittweisen Einführung vorgesehen. Eine parallele Nutzung des Alt- und Neusystems sowie Fallback Optionen zwischen beiden Systemen waren in den verschiedenen vorgesehen. In unserem Vortrag werden wir die einzelnen Phasen dieser sanften Migration beschreiben und unsere Erfahrungen aus den vergangenen zwei Jahren zur Diskussion stellen.
Zielpublikum: Projektleiter, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Mittel
by Thorben Thymian and Peter Schnell
Wasserfall ist out - agil müssen heute alle sein, die erfolgreich Software vom Stapel laufen lassen oder dabei helfen wollen, das erfolgreich zu tun. Agil ist cool! Mindestens ebenso cool gibt sich Kanban und am coolsten wäre es doch, wenn diese beiden zusammen aufkreuzen - oder? Kanban ist ein betagt neuer Hype und vielleicht mögen viele Kanban auch nur deshalb, weil sie damit ihre Wasserfälle agil einfärben können. Andere konnten Scrum vielleicht noch nie leiden und können unter der Kanban-Flagge endlich unbequeme Eigenschaften von Scrum versenken - und trotzdem noch agil sein. Dieser Vortrag ist der Versuch eines manchmal bestimmt etwas respektlosen Blickes in die Aufbauten dieses Hypes, der Versuch einer Abgrenzung und Erklärung. Und wer weiß schon, vielleicht ist im Herzen von Kanban tatsächlich der ein oder andere Schatz zu heben...
Zielpublikum: Projektleiter, Manager, Entscheider, Kanban-Interessierte
Voraussetzungen: Projekterfahrungen, Kenntnisse agiler Vorgehensweise von Vorteil, aber nicht zwingend
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
by Urs Reupke
Für Entwickler stellt sich nach einigen Jahren in der Branche die Frage, was als nächstes kommt. Das Ende der Karriereleiter ist erreicht und sie haben die Wahl zwischen Stagnation, einer Stelle im Management oder einem Job als Berater. Doch was auf den ersten Blick nach einem Schritt voran aussieht, entlarvt sich schnell als Fehlgriff: Der Ex-Entwickler trauert dem Code nach und sein Chef hat 10 Jahre Entwicklungserfahrung gegen einen unerfahrenen Abteilungsleiter getauscht.
Ich möchte in einer Fishbowl mit Managern und Entwicklern darüber sprechen, wie sich ein Entwickler entwickeln muss, um für das Unternehmen in dieser Rolle interessant zu bleiben ohne dass seine Interessen zu kurz kommen. Welche Chancen können Unternehmen ihren Mitarbeitern bieten, damit sie Entwickler bleiben? Was bringt ein reifer Entwickler einem Unternehmen, das seinen hohen Preis rechtfertigt?
Zielpublikum: Projektleiter, Manager und Entwickler
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Mittel
by Andreas Weigt
Design Thinking ist sowohl für kleinere als auch für größere Unternehmen sehr hilfreich, Produkte und Dienstleistungen bedarfsgerecht für den Nutzer zu entwickeln und an zu passen. Wir schauen zunächst auf den Bedarf, darauf, wo das Problem genau liegt und welche Lösung diesem am besten gerecht wird. Dabei stehen nicht zwangsläufig die neuesten Technologien oder Erfindungen im Vordergrund. Wichtig ist neben dem Innovationsprozess auch die Art und Weise wie wir arbeiten: weitestgehend hierarchiefrei mit einer Kultur, in der das Experimentieren und Fehler machen ausdrücklich erwünscht ist. In diesem Rahmen durchlaufen wir den Design Thinking Prozess in iterativen Stufen, d.h. jede Phase wird Schritt für Schritt durchlaufen, jedoch gibt es jederzeit die Möglichkeit zu einer Phase zurückzukehren. Die Recherche kann neu geöffnet, Ideen ergänzt und Feedback aus dem Nutzertest in den Prototypen eingebaut werden. Es ist uns wichtig, nicht nur analytisch zu arbeiten, sondern stets auch die Anwendung im Blick zu haben.
Zielpublikum: Alle Fachrichtungen sind willkommen, im Design Thinking ist Interdisziplinarität und Teamwork ein fester Bestandteil. Voraussetzungen: Keine besonderen Voraussetzungen. Aufgeschlossenheit und Neugier eine neue Arbeitsmethode kennen zu lernen und seine Fachkenntnisse mit den anderen Gruppenteilnehmern zu teilen sowie auch von den anderen zu lernen.
by Rolf Dräther, Marco Emrich, Philipp Konradi, Christian Obermeyer, Arne Roock, Henning Wolf and Oliver Wolf
1) Interne DSLs in Ruby, Marco Emrich
2) Lean Cuisine - auf der Karte: Scrum und Kanban, Arne Roock, Henning Wolf
3) Was wir von Lean-Start-ups lernen können: DevOps für den Rest der Welt, Oliver Wolf
4) Metric-based Enterprise Architecture Management, Philipp Konradi, Christian Obermeyer
5) Aus dem Leben einer User Story, Rolf Dräther
by Helge Nowak
Kern agiler Prozesse ist ein Whole-Team-Approach: Product Owner, Entwickler, Tester, arbeiten gemeinsam an der Erfüllung der gestellten Aufgabe. In Lean Startup wird der Whole-Team-Approach auf nicht-technische Funktionen wie Marketing, Vertrieb und Finanzwesen ausgeweitet. Die heutige asynchrone Softwareentwicklung hemmt den Informationsfluss und erzeugt prozessualen Overhead. Real-Time Collaboration (RTC) verspricht Abhilfe: Die Entwickler arbeiten synchron an den Artefakten. Die Lösung wird zum Kommunikationskanal, Wissen wird schneller verteilt, die Qualität steigt. Die Gruppendynamik bewirkt Zusammenhalt, Motivation und Selbstorganisation. Alle Rollen lassen sich nahtlos in RTC integrieren. Produktverantwortliche, Endanwender und IT-Betrieb wirken bei Anforderungsanalyse, Implementierung und Test mit, wodurch Fehlentwicklungen früher erkannt werden. Der Prozess wird besser steuerbar, um die Innovationen erfolgreich an den Markt zu bringen.
Zielpublikum: Entscheider, Projektleiter, Berater, Entwickler
Voraussetzungen: Kenntnisse Agile Methoden
Schwierigkeitsgrad: Mittel
by Alexander Peters
Agile Entwicklungsmethoden sind in vielen IT Unternehmen inzwischen erfolgreich im Einsatz. Scrum, Kanban und “Agile Prinzipien” geben den Rahmen vor, der dann in der täglichen Arbeit mit Leben gefüllt wird. Das klappt mal gut, mal besser und mit Plannings, Stand-ups, Retrospektiven und anderen Meetings wird so viel miteinander kommuniziert wie nie zuvor. Und trotzdem kommt es immer wieder zu Missverständnissen, falschen Erwartungen und Konflikten. Auch wenn die Gründe vielleicht sehr individuell sind, wie kann man damit umgehen? Was kann man besser machen?
In seinem Vortrag wird Alexander ein paar Hintergründe und Beispiele aus seinen Projekten zeigen, wie Konflikte in und zwischen Teams entstanden sind und wie sie durch die richtige Kommunikation und Zusammenarbeit erfolgreich vermieden wurden.
Zielpublikum: alle Besucher, die in einem Team arbeiten, es leiten oder gerne mehr erfahren möchten
Voraussetzungen: ein paar grobe Kenntnisse zu Begriffen aus der agilen Welt
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
by Claus Sprave
Der Energiewandel ist im Umbruch. Früher beruhte die Energieversorgung auf starren Netzen und unflexiblen Großkraftwerken. Die Energieversorgung von morgen stellt neue Anforderungen: Kleine dezentrale Kraftwerke, regenerative Einspeiser, Stromspeicher, Elektroautos, Verbraucher und Netze müssen zukünftig intelligent und vernetzt miteinander kommunizieren und gesteuert werden um eine sichere und wirtschaftliche Versorgung zu gewährleisten.
Dies wird durch den intensiven Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechniken erfolgen. Die LichtBlick AG geht diese Anforderungen und Geschäftsfelder schon jetzt konkret an. Zentraler Punkt dabei ist die Entwicklung von Geschäftsmodellen, Prozessen und die Umsetzung in einem von LichtBlick entwickelten Smart Market System (SMAS).
by Bastiaan Harmsen and Klaus Marquardt
„ich bin ja als Scrum Master der Coach von des Teams und die müssen sich halt verändern, damit die da richtig mitspielen können“...
Wie weit geht der Auftrag eines Scrum Masters? Wenn wir uns als Scrum Master wie ein Coach aufführen ... haben wir eigentlich den Auftrag von den Coachees? Haben wir einen Vertrag geschlossen, der unser Verhältnis regelt? Ist es die Aufgabe eines Consultants, die verborgenen Probleme zu ent-bergen? Einen Leidensdruck zu schaffen? Auch in Situationen, in denen das opportun scheint und vielleicht sogar mit einem Lippenbekenntnis hinterlegt wurde, können die verborgenen Mechanismen einer Organisation zurückschlagen.
Zielpublikum: Coaches, interne und externe. Beauftrager von Coaches.
Voraussetzungen: keine. Von Vorteil: hat schonmal mit Coaches zu tun gehabt
Schwierigkeitsgrad: Mittel
by Stefan Matthias Aust and Jörg Pechau
Seit dem Einzug der Smartphones in unseren Alltag sehen wir einen steten Strom von Apps die verschiedenen Marktplätze betreten. Und im gleichen Masse „dürfen“ wir Apps genießen, die in ihrer Handhabung fern von
„selbsterklärend“ sind, d.h. die ein unzulängliches Interaktionsdesign (IxD) aufweisen.
„Mühe alleine genügt nicht!“sagte schon Frau Sommer. Übertragen soll dies heißen: „Dubioses“ IxD liegt meist nicht am mangelnden Willen, sondern an fehlenden Skills, bisweilen auch am fehlendem Budget. Am Budget können wir auch nicht viel ändern. Wir können jedoch einen praxisorientierten Vortrag halten, in dem wir interaktiv und mit praktischen Beispielen „versehen“ Interessierten einfache „Hausmittel“ an die Hand geben, um aus eigenen Kräften zu Apps mit gutem IxD zu kommen. Wir glauben, alle an der App-Entwicklung Beteiligte profitieren von einem Grundwissen in IxD. Dementsprechend richtet sich der Vortrag auch an: „The Rest of us“.
Zielpublikum: Alle mit einem Interesse in Interaction Design, die sich noch nicht selbst als Experte in diesem Thema betrachten würden.
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
by Claudia Schröder
In unserer Branche sind wir es gewohnt, konkrete Lösungen für „Probleme“ zu liefern. Egal in welcher Rolle Sie arbeiten – diese Fähigkeit & Kompetenz vereint uns. Bei der Konkretisierung geht es dann oft darum, was „richtig“ und was „falsch“ ist, was wiederum unsere Kommunikation & Arbeitskultur beeinflusst. Diese Vorgehensweise einer eher mechanistischen Weltsicht hat Stärken aber auch Grenzen. Aus systemischer Sicht lassen sich Lösungen auch anders entwickeln. Und diese Andersartigkeit erschließt neue Lösungsräume.
In diesem Workshop lernen wir die wichtigsten Unterschiede am Beispiel der Fach- und Prozessberatung kennen. Erleben Sie die Unterschiedlichkeit der mechanistischen und systemischen Herangehensweise an ein „Problem“
durch eine konkrete Übung. Am Ende dieses Workshops haben Sie einen Eindruck darüber gewonnen, wann welche Herangehensweise Sinn macht und möglicherweise ihre Leidenschaft für die systemische Arbeit entdeckt.
Zielpublikum: ArchitektInnen, SoftwareentwicklerInnen, IT-Führungskräfte, Product OwnerInnen, System- AnalytikerInnen, Business-AnalystInnen, etc.
Voraussetzungen: Wichtig: Bringen Sie ein konkretes Problem/Fragestellung/Anliegen, an dem Sie gerade arbeiten (und wo Sie nicht weiterkommen) mit.
Schwierigkeitsgrad: Mittel
by Sven Peters
Ein Produkt über Jahre hinweg zu entwickeln, ist kein einfacher Job. Es ist schwierig, den Enthusiasmus der Anfangszeit im Alltag zu bewahren. Wie können wir also die Motivation und Innovation von agilen Teams aufrecht erhalten und dabei immer noch ein tolles Produkt entwickeln?
Es werden Themen vorgestellt wie FedEx Tage, 20-Prozent Zeit, Entwickler vor Störungen bewahren, Brown Bags, Dogfooding und vieles mehr.
Zielpublikum: Software-Teamleiter, Software-Entwickler
Voraussetzungen: keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
by Jan Wehinger
Der Vortrag wird praxisorientiert in die Modellwelt des Viable System Models (VSM) einführen. Die Zuhörer erhalten die Möglichkeit in einem kurzweiligen, interaktiven Vortrag die Grundlagen des weltweit anerkannt tragfähigsten
Managementmodells zu erfahren. Dieses systemisch, kybernetische Modell kann direkt auf das jeweilige unternehmerische Tagesgeschäft übertragen werden. Nach Vorstellung des VSM werden die Modellfunktionen den Aufgaben und Herausforderungen des Innovationsmanagements zugeordnet. Dies wird mit Praxisbeispielen untermauert. Schwerpunkt bildet die Betrachtung von Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement und deren Verortung im VSM. Die Zusammenführung eines unternehmerischen Praxisbeispiels (Volkswagen AG) mit dem VSM wird abschließend exemplarisch anhand eines Softwareprototyps gezeigt.
Zielpublikum: Projektleiter, Manager, Entscheider, Geschäftsführer, Innovationsmanager
Voraussetzungen: Es sind keine besonderen Voraussetzungen notwendig
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
by Bjorn Jensen
Für alle, die in irgendeiner Form neue Produkte an den Start bringen wollen und diese erfolgreich machen müssen (was auch sonst) biete ich einen Satz bewährter Methoden und Vorgehensweisen zur frühzeitigen am Markt validierten Anforderungsdefinition und erfolgreichen Umsetzung derselbigen. Das, was ich hier zeigen möchte, wurde in der Form zumindest im deutschsprachigen Raum für ein solches Publikum noch nicht geboten und stellt meiner Meinung nach für das gesamte Auditorium eine Bereicherung dar.
Zielpublikum: Entscheider, Projektleiter, Manager, Gründer, Unternehmer
Voraussetzungen: Projekterfahrung, Produkterfahrung, Erfahrung mit agilen Methoden, Erfahrungen mit Lean, Erfahrung mit Neuentwicklungen
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Open Space Arbeitsgruppen auf der SEACON
Bringen Sie Ihre eigenen Fragen oder Themen ein: im Open-Space der Seacon! Zu Beginn der Konferenz erhalten Sie als Teilnehmer die Möglichkeit, Ihre eigenen Fragen oder Themen einzubringen und mit anderen Teilnehmern, Sprechern und Fachexperten diskutieren zu lassen.
Wie funktioniert das?
In einer zentralen Plenumssitzung am Anfang der Konferenz wird der Open-Space-Themenmarktplatz eröffnet. Während des Open-Space- Marktplatzes können Sie Ihr Thema einbringen, in dem Sie es mit einem Stichwort auf einen Zettel schreiben, es ganz kurz mündlich vorstellen und Ihr Thema dann auf einen der freien Pinwand-Plätze hängen, wodurch Zeitpunkt und Raum dann festgelegt sind. Der Open-Space-Marktplatz läuft solange, bis keine Zeit mehr ist, keine Pinwand-Plätze mehr frei sind oder keine Vorschläge mehr kommen.
Der Fachbeirat der Konferenz kümmert sich anschließend darum, dass bei jeder dieser Open-Space-Sitzungen ein Moderator zur Verlaufs- oder Ergebnisprotokollierung dabei ist und ggf. ein oder mehrere Fachexperten (z.B. anwesende Sprecher).
Die Open-Space-Treffen werden in den Programmaushängen am Tagungsort ad hoc nachgetragen und sind damit wie reguläre Beiträge sichtbar und angekündigt.
Ein Open-Space-Arbeitstreffen dauert maximal 45 Minuten und besteht im Wesentlichen aus einer offenen Diskussion der anwesenden Teilnehmer und Experten. Am Ende der Konferenz werden die Ergebnisse kurz im Plenum vorgestellt und die Ergebnisprotokolle online bereitgestellt.
by Markus Andrezak
Die Konkurrenz schläft nicht. Selbst wenn man sich in einem etablierten, stabilen Geschäftsfeld befindet, ist es wichtig, nicht Gefangener des Innovator’s Dilemma zu werden. Es ist ratsam, den Raum der Möglichkeiten des eigenen Business weiter zu erforschen und neue Geschäftsfelder zu erschließen und sich dabei lieber selbst zukanibalisieren – bevor dies andere tun.
Um dies zu erreichen, möchte man im Unternehmen einen Erneuerungsprozess in Form einer OODA (Orient, Observe, Decide, Act) Schleife aufbauen und so oft und schnell durch diese ‘hinduchfliegen’ um dadurch das eigene Modell vom Markt immer wieder mit den Resultaten und Effekten abzugleichen, die man durch Features auf dem Markt erreicht und misst. Eric Ries nennt dieses Prinzip ‘The Lean Startup’ und beschreibt es sehr eingängig in seinem gleichnamigen Buch. Dieser Vortrag beschreibt verständlich und unterhaltsam, wie man durch Warteschlangenmanagement im Lean Product Development, auf Kanban aufbauend eine solche OODA Loop implementieren kann, welche Effekte sich dadurch einstellen und welche pragmatischen Geschäftsvorteile man damit erreicht.
by Klaus Marquardt
Jedes Projekt ist anders, und jeder Teilnehmer auch. Aber jedes und jeder hat ein eigenes Erfolgsrezept - das auch für andere Projekte gelten kann.
In diesem Caucus werden steile Thesen vorgestellt, was Projekte unbedingt tun und lassen sollten. Die Teilnehmer stimmen mit Ihren Äusserungen und schließlich mit den Füssen ab, welche Herangehensweise den größten Erfolg verspricht.
Zielpublikum: Alle Neugierigen
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
by Simon Hartmann and Paul Lajer
Wenn heute in Unternehmen geschaut wird, kann man feststellen, dass diese hauptsächliche zwei Arten von Apps anbieten. Zum einen Spaß-Applikationen, welche in keinem direkten Zusammenhang zum Unternehmen stehen und daher lediglich aus Marketing-Sicht relevant sind. Zum anderen werden Apps angeboten, welche auf bestehende Daten zugreifen und diese nur über einen weiteren Kanal publizieren. Apps, welche jedoch die Hauptprozesse eines Unternehmens adressieren und diese somit direkt bearbeitbar machen, existieren nicht oder nur rudimentär. Doch warum ist das so? Diese Session zeigt die Problematiken und Grenzen der heutigen Apps auf und versucht Visionen und Innovationen in diesem Umfeld am Beispiel eines Unternehmens darzustellen.
Zielpublikum: Manager, Visionäre, Entscheider
Voraussetzungen: keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
by Christoph Mathis
Neben einer stabilen Verankerung des agilen Prozesses sind die richtigen Engineering-Praktiken und die Fokussierung aller Beteiligten auf das bestmögliche Produkt essentiell. Dadurch verbindet sich die Sicht auf den
Prozess mit der Betrachtung seiner Ziele: zuverlässig und effektiv aus Anforderungen die richtige Funktionalität entwickeln. Für Manager, Scrum Master und Product Owner rückt damit auch die notwendige Qualifikation von
Teammitgliedern in den Fokus. Die Erfahrungen zeigen, dass sich eine Reihe von Arbeitstechniken aus dem Design Thinking und Praktiken wie testgetriebene Entwicklung, Refactoring, kontinuierliche Integration als notwendig für den Erfolg erwiesen haben. Dazu gesellt sich ein umfassendes Verständnis zur Art, wie agile Teams miteinander und mit Kunden zusammenarbeiten, die Orientierung auf gemeinsame Verantwortung und Commitment. Im Vortrag werden daraus klare Schritte abgeleitet, wie man gute Praktiken einführt und verankert.
Zielpublikum: Manager, Architekten, Agile Entwickler
Voraussetzungen: Grundlagen der agilen Entwicklungsmethoden
Schwierigkeitsgrad: Mittel
by Bernd Rücker
BPM ist was für Business-Kasper? Das war gestern! Activiti als Open Source BPMN 2.0 Process Engine schreibt sich nicht nur BPM und Business-IT-Alignment auf die Fahne, sondern auch einfache Integrierbarkeit in die eigene Anwendungslandschaft. Java-Entwickler können mit Activiti ohne große Lernkurve einsteigen und weiter in Ihrer gewohnten Umgebung arbeiten, denn Activiti kann nahtlos sowohl in Spring, OSGI oder auch in die Welt von CDI, JSF, JPA & co. eingebaut werden, wobei auch Apache Camel eine Rolle spielen kann. Zusammen mit einem geeigneten Vorgehen können sehr produktiv Prozessanwendungen oder auch BPM und SOA Landschaften gebaut werden, allerdings nicht mit einem unhaltbaren „Zero Code“ versprechen, aber trotzdem sehr produktiv, und dafür auch in der Praxis erfolgreich. Die Session gibt Einführung und Überblick über Activiti und zeigt an Hand eines Beispiels die konkrete Umsetzung.
Zielpublikum: Architekten, Technische Projektleiter, Entwickler
Voraussetzungen: Java Kenntnisse
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
by Moritz Avenarius, Uwe Beßle, Holger Breitling, Kim Nena Duggen and Peter Friese
1) Social Media und kollektive Intelligenz - die neue Rolle des Prozessanalysten, Kim Nena Duggen
2) Migration zum Quadrat im Identity Management, Holger Breitling
3) Optimierung der „gefühlten“ Performance - Web Performance Management für Fortgeschrittene, Uwe Beßle
4) Fake it til you make it, Peter Friese
5) Die Stadt ist unsere Fabrik - Das Fab Lab auf St. Pauli als urbane Lernfabrik, Moritz Avenarius
Epics und daraus resultierende User Stories sind in den letzten Jahren zum de facto Standard für die Beschreibung von Backlog Items in Scrum geworden. Doch obwohl das Prinzip recht einfach ist, findet man im Alltag von Scrum Teams oft unzureichende User Stories, die nicht einmal elementaren Kriterien folgen. Selbst erfahrene Product Owner haben oft Schwierigkeiten mit der Anforderung des Teams, Epics und große User Stories in kleinere Einheiten zu zerlegen. Dies ist jedoch oft erforderlich, um sie schätzbar zu machen oder um sie innerhalb eines Sprints umsetzen zu können.
In diesem Vortrag werden verschiedene Zerlegungstechniken für User Stories vorgestellt und an konkreten Beispielen erläutert. Ziel des Vortrages ist es, die Teilnehmer mit Ideen zu versorgen, die sie sofort im Arbeitsalltag produktiv einsetzen können.
Zielpublikum: Product Owner, Scrum Master, Coaches, Projektleiter, Entwickler
Voraussetzungen: Scrum Grundlagenkenntnisse, User Stories
Schwierigkeitsgrad: Mittel
by Victoria Schiffer
Im September letzten Jahres haben wir bei XING mit den Innovation Weeks eine neue Ära von Innovationen eingeläutet. In dieser werden Produkt-Innovationen maßgeblich nicht vom Management (z.B. Product Ownern), sondern von den restlichen Mitarbeitern getrieben - mit großem Erfolg. Auch wenn mittlerweile ein Trend darin zu erkennen ist, so ist diese Praktik tatsächlich gar nicht so neu. Dennoch findet sie heute noch viel zu wenig
Anwendung. In dieser Session gehe ich auf mitarbeitergetriebene Produkt-Innovationen ein, erkläre Hintergründe und plaudere aus dem (eigenen) Nähkästchen.
Zielpublikum: Was nehmen die Zuhörer mit? Ich adressiere in meiner Session Manager und “gemeine” Mitarbeiter. Managern möchte ich vermitteln, dass sie durch mitarbeitergetriebene Produktentwicklung in ihrem Unternehmen Innovationen und hochmotivierte Mitarbeiter erhalten. Dem Nicht-Manager zeige ich eine autonomere Arbeitsatmosphäre, in der sich eigene Vorstellungen in die Tat umsetzen lassen.
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Mittel
by Stefan Scheidt and Nils Wloka
Anwendungsentwicklung mit Java ist für Sie nicht nur Beruf, sondern auch Berufung? Programmieren ist Ihre Leidenschaft? Dann besuchen Sie unser Theaterstück in drei Akten und erleben Sie live Software Craftsmanship,
testgetriebene Entwicklung und evolutionäres Design durch einen Blick hinter die Kulissen unserer Software- Entwicklung. In einem Kurzvortrag verdeutlichen wir zunächst, wieso wir es für unerlässlich halten, sich bewusst mit dem Programmierhandwerk auseinanderzusetzen. In drei Iterationen demonstrieren wir dann live unser Verständnis von modernem Programmierhandwerk und geben Ihnen die Möglichkeit, das Gesehene mit uns zu diskutieren.
Maximale Teilnehmerzahl: 15
Zielpublikum: Entwickler, Architekten, technische Projektleiter.
Voraussetzungen: Erfahrung in der Entwicklung von Unternehmenslösungen mit Java, konzeptionelle Grundkenntnisse über die Entwicklung von Web-Anwendungen mit Java.
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten