Das Internet hat die Welt geöffnet und durch Social Media haben wir (scheinbar?) die Möglichkeit, sie mitzugestalten. Freie Daten, freies Wissen, freie Menschen machen sich von den Massenmedien unbhängig und erhalten durch die Macht der Sozialen Medien die Möglichkeit, auf eine gigantische Menge von Informationen nicht nur zuzugreifen, sondern können zwischen zwei Angry-Bird-Leveln selbst zum Medium zu werden. Und dieser Weg steht allen offen: Die anfänglichen Nerds mit fiepsendem Modem und die Parallelgesellschaft im Netz gehören inzwischen zum Mainstream.
Die Möglichkeiten dieser "brave new World" bergen aber auch Risiken und Nebenwirkungen. Solche ungewollte Seiteneffekte bezeichnet man in der Medizin als Symptome, die in der Pathologie, also der Lehre von Ursachen und Prozessen die zur Entwicklung von Sypmtomen führen, erforscht werden. In unserem Vortrag stellen wir den Versuch der Übertragung des Konzeptes der Pathologie auf die Erforschung von Social Media vor: Wir geben einen Überblick und liefern einen Vorschlag zur Systematisierung von Informationsflut, Shitstorms und Co.
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