Am Beispiel der Geschlechterdebatte wird gezeigt, dass Trollkommentare einen Wert haben (können).
Frauen & Männer verstehen sich nicht, heisst es vielerorts. Die von vielen Verletzungen und persönlichen Erfahrungen geprägte Debatte um Geschlecht & Macht könnte durch Trollkommentare bereichert werden - wenn man hinter den Spiegel blickt.
In feministischen Blogs wird im Allgemeinen sehr restruktiv mit solchen Kommentaren umgegangen. Sie werden pauschal als "maskulistisch" gebrandmarkt. Jedoch verstecken sich manchmal Männer hinter solchen Kommentaren, die in Beziehungen verletzt wurden und deswegen gerade nicht abstrakt am Thema diskutieren können. Und manchmal auch Personen, die wirkliche inhaltliche Kritik an aktuellen feministischen Dogmen & Diskursen haben.
Zudem wird in dem Vortrag der Blick weg vom "Troll" als Handelnden und hin zum "Trollen" als Kommunikationsbeziehung gelenkt.
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